© Patrick Temme Photographie
In 32 Ausgaben hat das „Spotlight Wissenschaft“ der SIGU-Plattform in den vergangenen Jahren unterschiedliche Perspektiven auf das dynamische Forschungs- und Praxisfeld „Soziale Innovation“ zusammengeführt – von europäischen Netzwerken und kommunalen Innovationsprozessen über sozio-technische Transformationen bis hin zu Sozialen Innovationen in ländlichen Räumen. Darüber hinaus lieferte das Spotlight immer wieder Einblicke in aktuelle Veranstaltungen und Literatur aus der Forschung zu Sozialen Innovationen und thematisierte dabei theoretisch-konzeptionelle Arbeiten, empirische Beobachtungen und Beispiele guter Praxis. Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Politik, Verwaltung, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft kamen ausführlich zu Wort. Sie haben aus unterschiedlichen Blickwinkeln erklärt, welch große Bedeutung Soziale Innovationen für die Entwicklung der Gesellschaft haben und was es gleichzeitig so herausfordernd macht sie hervorzubringen, sie zu verbreiten und ihren „Impact“ nachzuvollziehen.
Die Spotlights waren und sind zudem ein Ausdruck der fortschreitenden Ausdifferenzierung des Themenfeldes „Soziale Innovation“. Neben einer fortschreitenden wissenschaftlichen Debatte wurden neue Förderprogramme aufgelegt und Netzwerke geknüpft, die gesellschaftliche Herausforderungen kollaborativ, experimentell und sektorübergreifend bearbeiten. Dies hat verstärkt Fragen zu Skalierungsstrategien, Wirkungsanalysen und weiteren Themen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis aufgeworfen, die in Spotlights eingeflossen sind.
Das Team Wissenschaft der SIGU-Plattform beleuchtet in seinen Spotlights regelmäßig internationale Netzwerke wie die European School of Social Innovation (ESSI), spricht mit Akteur:innen des öffentlichen Sektors wie dem Innovators Club des DStGB, diskutiert Transformationsprozesse sozio-technischer Systeme unter anderem im Feld der Mobilität, untersucht unterschiedliche Typologien Sozialer Innovationen, thematisiert Citizen Science als partizipativen Forschungsansatz, analysiert internationale Praxisbeispiele wie Portugal Inovação Social, beschäftigt sich mit den Potenzialen anwendungsorientierter Arbeitsforschung für gesellschaftliche Transformationsprozesse und liefert damit Anregungen für Forschende und Praktiker*innen.
Die folgenden Beiträge haben in den vergangenen Jahren auf ganz unterschiedliche Weise gezeigt, wie Soziale Innovationen gesellschaftliche Problemlagen adressieren, neue Formen der Zusammenarbeit ausprobieren und Innovationspolitik neu denken. Über den Rückblick auf die Spotlights hinaus hat das Team Wissenschaft zudem einige Must-Reads zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Sozialen Innovationen im SIGU-Kontext zusammengestellt.
International: Europäische Netzwerke und internationale Perspektiven

European School of Social Innovation (ESSI)
Der Beitrag zur „European School of Social Innovation“ zeichnet die Entwicklung eines europäischen Netzwerks nach, das Forschung, Praxis und Politik im Bereich Sozialer Innovation zusammenführt. Im Mittelpunkt steht ESSI als transdisziplinäre Plattform, die wissenschaftlichen Austausch fördert, internationale Kooperationen initiiert und neue Kapazitäten für gesellschaftliche Transformation aufbaut. Dabei wird deutlich, wie wichtig europäische Vernetzung für die Sichtbarkeit und Professionalisierung des Forschungsfeldes geworden ist. Gleichzeitig zeigt das Spotlight, dass Soziale Innovationen zunehmend als gemeinsame europäische Herausforderung verstanden werden, die neue Formen der Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg erfordert. Hervorgehoben wird zudem die Rolle von Lernprozessen, Wissensaustausch und kollaborativen Strukturen für die Weiterentwicklung sozialer Innovationsökosysteme.
Portugal Inovação Social
Mit dem Blick auf „Portugal Inovação Social“ richtet das Spotlight die Aufmerksamkeit auf ein europaweit beachtetes Praxisbeispiel für innovationspolitische Förderung Sozialer Innovationen. Der Beitrag zeigt, wie öffentliche Finanzierung, Wirkungsmessung und sektorübergreifende Kooperationen gezielt genutzt werden können, um Soziale Innovationen langfristig zu stärken und skalierbar zu machen. Besonders hervorgehoben wird die strategische Nutzung europäischer Fördermittel zur Entwicklung neuer Finanzierungsinstrumente für soziale Projekte und Organisationen. Darüber hinaus verdeutlicht das Beispiel Portugals, wie staatliche Innovationspolitik aktiv zur Professionalisierung und Institutionalisierung von Ökosystemen Sozialer Innovation beitragen kann. Das Spotlight eröffnet damit eine internationale Perspektive auf die Frage, wie förderpolitische Rahmenbedingungen gesellschaftliche Innovationen unterstützen können.
Politik und Verwaltung: Kommunen, Politik und gesellschaftliche Ko-Produktion

Eine Perspektive des Innovators Club
Das Spotlight mit dem Beitrag des Innovators Club aus dem Deutschen Städte- und Gemeindebund beleuchtet die Rolle von Kommunen als Gestalterinnen und Ermöglicherinnen Sozialer Innovationen. Im Zentrum stehen Fragen der Ko-Produktion, Bürgerbeteiligung und intersektoralen Zusammenarbeit. Der Beitrag macht deutlich, dass Kommunen zentrale Orte gesellschaftlicher Transformation sind, da soziale Herausforderungen dort unmittelbar sichtbar und bearbeitbar werden. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Potenziale digitale Technologien und Künstliche Intelligenz für kommunale Innovationsprozesse eröffnen können – etwa in der Verwaltung, Beteiligung oder Daseinsvorsorge. Das Spotlight liefert mehrere Beispiele hierfür. Es zeigt damit eindrücklich, dass Soziale Innovationen nicht nur aus der Zivilgesellschaft entstehen, sondern zunehmend auch Teil kommunaler Innovationsstrategien werden (müssen).
Zivilgesellschaft: Citizen Science und Transformation in ländlichen Räumen

Citizen Science und Soziale Innovationen
In diesem Spotlight zu Citizen Science wird die aktive Beteiligung von Bürger:innen an Wissensproduktion und Forschungsprozessen in den Fokus gerückt. Der Beitrag verdeutlicht, dass Soziale Innovationen besonders dort entstehen können, wo Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft (und Wirtschaft) gemeinsam Wissen generieren und Problemlösungen entwickeln. Citizen Science erscheint damit als wichtiger Baustein partizipativer Innovationsprozesse. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass durch die Einbindung gesellschaftlicher Akteur:innen neue Perspektiven, Erfahrungswerte und Wissensformen in Forschung und Innovation integriert werden können. Das Spotlight unterstreicht damit die Bedeutung kollaborativer und partizipativer Ansätze für die Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen.
Soziale Innovationen in ländlichen Räumen
Der Beitrag zu Sozialen Innovationen in ländlichen Räumen zeigt, wie lokale Akteur:innen neue Lösungen für Herausforderungen wie demografischen Wandel, Daseinsvorsorge oder soziale Teilhabe entwickeln – und das speziell am Beispiel ländlicher Räume. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung regionaler Netzwerke, zivilgesellschaftlichen Engagements und lokaler Wissensbestände für die Entstehung innovativer Ansätze außerhalb urbaner Zentren. Das Spotlight macht deutlich, dass ländliche Räume nicht allein durch Defizite geprägt sind, sondern zugleich wichtige Orte Sozialer Innovation darstellen. Zudem wird aufgezeigt, wie Soziale Innovationen dazu beitragen können, regionale Identität, Zusammenhalt und Teilhabemöglichkeiten zu stärken. Damit erweitert der Beitrag die Debatte um Soziale Innovationen um eine dezidiert räumliche Perspektive.
Wirtschaft: Soziale und sozio-technische Innovationen und Transformation

Anwendungsorientierte Arbeitsforschung und Soziale Innovation
Die Verbindung von Arbeitsforschung und Sozialer Innovation steht im Mittelpunkt dieses Beitrags. Herausgearbeitet wird insbesondere, wie neue Formen der Arbeitsorganisation, Partizipation und Zusammenarbeit dazu beitragen können, Transformationsprozesse in Unternehmen und Organisationen sozialverträglich zu gestalten. Der Beitrag verdeutlicht, dass technologische Veränderungen stets auch soziale und organisationale Anpassungen erfordern. Gleichzeitig wird gezeigt, dass Beschäftigte nicht nur von Transformationsprozessen betroffen sind, sondern aktiv an deren Gestaltung beteiligt werden können. Dadurch rückt die Frage in den Vordergrund, wie innovative Arbeitsformen zur Bewältigung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbrüche beitragen können.
Soziale und technologische Innovationen zusammendenken
In einem Spotlight zu sozio-technischen Perspektiven wird das Verhältnis von sozialen und technologischen Innovationen beleuchtet. Der Beitrag macht deutlich, dass technologische Innovationen ihre gesellschaftliche Wirkung erst durch neue soziale Praktiken, Organisationsformen und Kooperationsmodelle entfalten. Soziale Innovationen erscheinen dabei nicht als Ergänzung technischer Neuerungen, sondern als zentrale Voraussetzung gesellschaftlicher Transformation. Gleichzeitig problematisiert das Spotlight die verbreitete Trennung zwischen technischen und sozialen Innovationsprozessen und plädiert für ein stärker integriertes Verständnis von Innovation. Dadurch wird sichtbar, wie eng gesellschaftliche und technologische Entwicklungen miteinander verflochten sind.
Mobilität im Wandel
Das Zusammendenken sozialer und technologischer Innovationen wird im Spotlight zur Transformation sozio-technischer Systeme am Beispiel Mobilität verdeutlicht. Es zeigt, dass gesellschaftlicher Wandel nicht allein durch neue Technologien entsteht. Vielmehr werden Veränderungen erst durch das Zusammenspiel von Infrastrukturen, politischen Rahmenbedingungen, kulturellen Praktiken und gesellschaftlichen Akteur:innen möglich. Die Diskussion um die Mobilitätswende wird damit als umfassender gesellschaftlicher Transformationsprozess verstanden. Der Beitrag verdeutlicht zudem, dass technologische Innovationen wie Elektromobilität oder digitale Mobilitätsplattformen nur dann wirksam werden, wenn sie von sozialen Veränderungen begleitet werden. Damit eröffnet das Spotlight eine differenzierte Perspektive auf die komplexen Wechselwirkungen zwischen Technik, Politik und gesellschaftlichem Wandel.
Wissenschaft: Typologien, Literatur und Konferenzen

Was haben Elternzeit und Carsharing gemeinsam?
Dieses Spotlight widmet sich unterschiedlichen Typologien Sozialer Innovationen und zeigt anhand vielfältiger Beispiele, wie breit das Feld sozialer Neuerungen gefasst werden kann. Von Elternzeit über Carsharing bis hin zu neuen Organisations- und Beteiligungsformen verdeutlicht der Beitrag, dass Soziale Innovationen tief in alltägliche Praktiken und gesellschaftliche Routinen eingebettet sind. Gleichzeitig wird sichtbar, dass soziale Innovationen in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen auftreten und sich nicht auf einzelne Politikfelder begrenzen lassen. Der Beitrag bietet damit eine systematisierende Perspektive auf das heterogene Feld Sozialer Innovationen und sensibilisiert für die Vielfalt möglicher Erscheinungsformen. Dadurch wird deutlich, dass soziale Innovationen sowohl institutionelle Veränderungen als auch Veränderungen sozialer Praktiken umfassen.
Sammelbände und Co.
Diese Spotlights bietet einen Überblick über Sammelbände der letzten Jahre, die Beiträge zur SI-Forschung thematisch und disziplinär ordnen und Forschungsströme verbinden – und zu Social Entrepreneurship sowie Wirkungsmessung. Denn Forschung zu Sozialen Innovationen (kurz: SI-Forschung) ist in verschiedenen Disziplinen verortet. Von wirtschaftswissenschaftlicher Forschung, die nicht selten ihren Fokus auf Sozialunternehmertun legt, über Regionalforschung und ihrem Schwerpunkt auf Sozialen Innovationen in nachbarschaftlichen Gefügen und Sozialen Innovationen als kollaboratives Produkt transformativer Netzwerke, bis hin zu Sozialen Innovationen in komplexen Systemen und als intendierte Neukonfiguration von Praktiken- die Bandbreite der disziplinären und theoretischen Ansätze ist groß. Die Spotlights offerieren daher einen sortierten, groben Überblick über Einstiegs- und Vertiefungsliteratur für Forschenden und alle Interessierten.
Zum Spotlight „Literatur Soziale Innovationen“
Zum Spotlight „Literatur Social Entrepreneurship“
Zum Spotlight „Literatur Wirkungsmessung“
Events für Forschende und darüber hinaus
Neben Lehrveranstaltungen, Publikationen und Veröffentlichungen großer Forschungsprogramme strukturieren wissenschaftliche Konferenzen und Fachtagungen das Arbeitsjahr von Wissenschaftler:innen. Diese Spotlights listen wichtige regelmäßig stattfindende internationale und nationale Tagungen und deren Schwerpunkt auf und geben Einblicke in besondere Schwerpunkte einzelner Veranstaltungen.
Zum Spotlight „Überblick Konferenzen“
Zum Spotlight „Rückschau Konferenzen“
Zum Spotlight „International Social Innovation Research Conference”
Gemeinsam zeigen die Beiträge, dass gesellschaftliche Transformation weder ausschließlich wissenschaftlich, technologisch noch allein politisch verstanden werden kann. Vielmehr entstehen neue Lösungen dort, wo unterschiedliche Wissensformen, Akteur:innen und Perspektiven zusammengeführt werden. Mit einer Reihe an Angeboten neben den Spotlights ist auch das Team Wissenschaft der SIGU-Plattform aktiv an diesem Wandel beteiligt.
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Sonstige Must-Reads und Highlights
Neben den Spotlights gab es im zurückliegenden Plattform-Zeitraum auch andere spannende Aktivitäten und Must-Reads. Neben Hot Topic Workshops waren das auch Arbeitsgruppen und größere SIGU-Events.
Hot Topic Workshop: Wissenschaftskommunikation
Die Rolle der Wissenschaftskommunikation für die gesellschaftliche Sichtbarkeit und Verbreitung Sozialer Innovationen stand im Mittelpunkt dieses Workshops. Diskutiert wurde insbesondere, wie wissenschaftliche Erkenntnisse adressatengerecht aufbereitet und wirksam in gesellschaftliche Diskurse eingebracht werden können. Die spannenden Beiträge von Natalie Gaab und Marlin Dürrschnabel (beide KIT) verdeutlichten, dass Wissenschaftskommunikation eine zentrale Vermittlungsfunktion zwischen Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft einnimmt. Einen ebenso spannenden Einblick lieferte Dr. Matthias Wallisch (RKW Kompetenzzentrum) mit seinem LinkedIn-Ansatz. Er betonte die Bedeutung klarer Narrative, verständlicher Sprache sowie passender Formate für verschiedene Zielgruppen. Sumaya Islam (SEND e.V., Universität Paderborn, Garage33) widmete sich Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und zukünftigen Bedarfen erfolgreicher Wissens- und Wissenschaftskommunikation rund um SIGUs.
Zum Rückblick des Hot Topic Workshops und weiteren Videos
Video des Vortrags zur KIT Science Week von Natalie Gaab
Hot Topic Workshop: Co-Creation und entgrenzte Forschungsräume
Die Bedeutung von Co-Creation für die Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen stand im Mittelpunkt der spannenden Impulsvorträge von Dr. Mónica Edwards-Schachter (VIU – Universidad Internacional de Valencia) und Prof. Dr. Andreas Schröer (Universität Trier). Im Fokus stand insbesondere die Frage, wie Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in gemeinsamen Wissens- und Innovationsprozessen zusammenwirken können. Der Beitrag verdeutlichte, dass die Entwicklung Sozialer Innovationen zunehmend in sektorübergreifenden und kollaborativen Kontexten erfolgt. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, wie partizipative Forschungsansätze neue Formen der Wissensproduktion und des gesellschaftlichen Transfers ermöglichen.
Zum Rückblick des Hot Topic Workshops und weiteren Videos
Video des Vortrags zu Co-Creation von Dr. Monica Edwards-Schachter
Hochschulkonferenz: Verankerung von Soziale Innovation in der Hochschullandschaft
Die institutionelle Verankerung Sozialer Innovationen im Hochschulsystem steht nicht nur seit dieser Konferenz im Mittelpunkt. Unter diesem Anlass wurden auf der Konferenz, die an der Technischen Universität Dortmund stattfand, insbesondere diskutiert, welche Beiträge Hochschulen in Forschung, Lehre und Transfer zur Entwicklung und Verbreitung Sozialer Innovationen leisten können. Die vielfältigen Beiträge und Diskussionen an den World Café Thementischen verdeutlichten, dass Hochschulen als zentrale Akteurinnen gesellschaftlicher Transformationsprozesse fungieren und hierfür entsprechende Strukturen und Rahmenbedingungen benötigen. Zugleich wurden Potenziale und Herausforderungen einer stärkeren strategischen Verankerung Sozialer Innovationen im Wissenschaftssystem herausgearbeitet, was in weiteren Veranstaltungen wie dem SIGU-Forum (siehe nächstes Highlight) und im Rahmen einer Strategie-Arbeitsgruppe weiter ausgearbeitet wurde.
Zum Rückblick der Hochschulkonferenz
Spannende Stimmen aus der Wissenschaft finden Sie hier
Die Impulse zur Verankerung von SI an Hochschulen lesen Sie in dieser Broschüre
Video der Podiumsdiskussion der Hochschulkonferenz
Werkstatt der Veränderung: Wissenschaft auf dem SIGU-Forum
Die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems zur Förderung Sozialer Innovationen stand im Mittelpunkt einer Werkstatt der Veränderung auf dem Forum für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen (SIGU), das am 8. April 2025 im bcc in Berlin stattfand. Dabei wurde insbesondere die Frage bearbeitet, welche strukturellen Voraussetzungen erforderlich sind, um gesellschaftsorientierte Innovationsprozesse in Forschung, Lehre und Transfer nachhaltig zu stärken. Die gemeinsame Arbeit verdeutlichte, dass die Förderung Sozialer Innovationen ein engeres Zusammenwirken von Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erfordert. Zugleich wurde aufgezeigt, wie ko-kreative Austausch- und Beteiligungsformate zur Entwicklung neuer Perspektiven für ein innovationsförderndes Wissenschaftssystem beitragen können. Aus den Diskussionen wurden spannende Impulse extrahiert.
Zum Rückblick der Werkstatt der Veränderung
Die Impulse zur Verankerung von SI an Hochschulen lesen Sie indieser Broschüre
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