Mit einer neuen Förderphase stellt sich die SIGU-Plattform neu auf. Weniger Breite, mehr Fokus: Wir sagen “Auf Wiedersehen” zu liebgewonnenen Kolleg:innen, bündeln unsere Ressourcen, passen unsere Angebote an und schaffen die Grundlage dafür, das Ökosystem Sozialer Innovationen künftig effizienter zu unterstützen und besser einzubinden.
Ein Ort für wirkungsvolle Ideen
Knapp drei Jahre, über 150.000 Website-Besuche und rund 3.500 Teilnehmende bei Veranstaltungen: Aus einer gemeinsamen Idee des ehemaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie von Social Impact, SEND e.V. und der TU Dortmund ist die SIGU-Plattform mittlerweile zu einem zentralen Ort für alle geworden, die unsere Zukunft aktiv mitgestalten und mit ihren Ideen soziale Wirkung erzielen möchten.
Auf der SIGU-Plattform finden Sozialinnovator:innen, Förder- und Finanzpartner:innen sowie Wissenschaftler:innen Unterstützung, Wissen und wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten, um ihre Projekte und Visionen voranzubringen. So ist in den vergangenen Jahren ein wachsendes Informationsökosystem entstanden, das Orientierung bietet, Sichtbarkeit schafft und Akteur:innen miteinander verbindet. Spotlights, Veranstaltungsangebote, Vernetzungsformate (wie das SIGU-Forum, unsere Hochschulkonferenz oder Zukunftsfabriken) und thematische Einblicke haben dazu beigetragen, relevante Entwicklungen, gute Praxis und unterschiedliche Unterstützungsstrukturen zugänglich zu machen und Kooperationen anzuregen.
Einen Überblick über die Aktivitäten der SIGU-Plattform im Jahr 2025 findet ihr hier.
Jetzt beginnt für die SIGU-Plattform eine neue Förderphase. Sie bringt Kontinuität mit sich, aber auch Veränderungen.
Was sich verändert
Die gute Nachricht zuerst: Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert unsere Arbeit für weitere zwölf Monate bis April 2027. Damit knüpft das Ministerium an die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre an und unterstreicht die öffentliche Bedeutung der SIGU-Plattform für die deutsche Innovationslandschaft. Mit der neuen Förderperiode verändert sich aber auch unsere Projektstruktur. SEND e.V. verlässt formal die SIGU-Plattform. Damit ändert sich auch unsere bisherige Aufstellung in den Themenfeldern Finanzierung und Wirkung, in denen SEND federführend wichtige Impulse, Expertise und Vernetzung eingebracht hat. Diese Perspektiven bleiben für die Plattform relevant, auch wenn sie künftig nicht mehr in derselben Form im Projekt verankert sind. SEND e.V. bleibt der SIGU-Plattform jedoch weiterhin verbunden und wird unsere Arbeit nach Möglichkeit unterstützen und für unsere gemeinsame Sache werben.
Die TU Dortmund und Social Impact führen die SIGU-Plattform in den kommenden zwölf Monaten gemeinsam fort. Zugleich werden wir in Zukunft nicht mehr die gleichen Mittel und Budgets zur Verfügung haben wie bisher. Das bedeutet: Unser Team wird kleiner, und wir müssen unsere Aktivitäten stärker bündeln und priorisieren. Einige Formate, vor allem im Bereich Vernetzung und bei der inhaltlichen Einordnung verschiedener Themen, werden wir deshalb nicht mehr im bisherigen Umfang fortführen können.

Unser Fokus
Auch unter veränderten Rahmenbedingungen möchten wir die SIGU-Plattform als einen zentralen Orientierungspunkt im Ökosystem Sozialer Innovationen weiterentwickeln. In den kommenden zwölf Monaten konzentrieren wir uns deshalb auf die Aufgaben, bei denen wir genau hierfür den größten Mehrwert leisten können.
Dazu gehören vor allem die Sichtbarmachung von und der Zugang zu Unterstützungsangeboten sowie sozial-innovativen Lösungen, die regelmäßige Veröffentlichung von Spotlights und Blogbeiträgen sowie die kontinuierliche Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis.
Konkret heißt das: Wir möchten weiterhin Beiträge veröffentlichen, die Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entwicklungen oder gelungene Praxisbeispiele geben. Gleichzeitig möchten wir Unterstützungsorganisationen, Förderangebote, Programme, Veranstaltungen und wirkungsvolle Lösungsansätze so zugänglich machen, dass Sozialinnovator:innen schneller erkennen können, welche Angebote zu ihrem Bedarf passen (siehe SIGU-Ökosystem).
Einen Überblick zur Finanzierungslandschaft und welche Finanzierungsmöglichkeiten zu welchen Finanzierungsbedarfen passen, gibt’s hier.
Gleichzeitig gilt: Weniger Breite, mehr Fokus. Wir werden nicht mehr alle bisherigen Themen und Vernetzungsbedarfe in derselben Tiefe begleiten können. Das betrifft Austausch- und Vernetzungsformate ebenso wie die kontinuierliche Einordnung von Entwicklungen in Themenfeldern wie Finanzierung oder Wirkung.
Die Plattform weiterentwickeln
Ein zentraler Schwerpunkt der kommenden Phase liegt auf der Weiterentwicklung der digitalen Plattform. Wir arbeiten daran, sie einfacher, effizienter und nutzer:innenfreundlicher aufzustellen, damit Informationen auch mit weniger personellen Ressourcen aktuell, zugänglich und nutzbar bleiben.
Ein wichtiger Schritt dabei ist es, Unterstützungsorganisationen und Lösungsanbietern künftig die Möglichkeit zu geben, ihre Inhalte auf der SIGU-Plattform selbst einzubinden und zu pflegen. Perspektivisch sollen sie ihre Profile selbst erstellen und aktualisieren können, etwa zu ihren Angeboten, Zielgruppen, thematischen Schwerpunkten, Veranstaltungen oder Kontaktmöglichkeiten. So können Informationen aktueller und vollständiger sichtbar werden. Zugleich stärkt das die gemeinsame Verantwortung für die Plattform und ihre Weiterentwicklung.
Durch unsere Formulare könnt ihr schon jetzt Veranstaltungen, Förderprogramme, Forschungsprofile, sozial-innovative Lösungen oder eure Unterstützungsorganisationen einreichen, die in unseren Findern und im Ökosystem dargestellt werden:

Vision
Unsere Vision bleibt ein Ökosystem, in dem Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen ihr Potenzial voll entfalten und gesellschaftliche Herausforderungen wirksam und sektorübergreifend lösen können.
Unser Ziel ist es nun, die SIGU-Plattform so aufzustellen, dass sie auch mit kleineren Ressourcen einen klaren Mehrwert für euch und das SIGU-Ökosystem durch unsere Angebote und unsere Reichweite bietet.
Dafür wünschen wir uns auch weiterhin den Austausch mit euch, eure Perspektiven und eure Hinweise darauf, was euch hilft, was ihr braucht und worauf wir ein besonderes Auge haben sollen.
Wenn ihr Wünsche oder Ideen zu Kooperationen habt, sprecht uns gern an!




