Zukunftsfabrik 2026
Zusammenarbeiten. Synergien entfalten. Veränderung bewirken.
Die SIGU-Plattform lud am 25. März 2026 zur zweiten Zukunftsfabrik im Betahaus Kreuzberg (Rudi-Dutschke-Str. 23) in Berlin ein.

Worum ging es?
Umfrage "Synergien heben"
Nach der letzten Zukunftsfabrik haben uns wunderbare Nachrichten von geschlossenen Kooperationen im Zusammenhang mit der Zukunftsfabrik erreicht. Wir würden uns freuen, von mehr solcher Beispiele zu erfahren. Wenn ihr auch eine solche Zusammenarbeit auf einem unserer Events schließen konntet, könnt ihr uns das mit 3 kleinen Fragen mitteilen.
Rückblick Zukunftswerkstätten
Die Zahnräder drehen sich weiter: Synergien im SIGU-Ökosystem heben
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie Kooperationen innerhalb des SIGU-Ökosystems sowie insbesondere an den Schnittstellen zu Wohlfahrt und Verwaltung besser gelingen können. Ausgangspunkt waren die Ergebnisse aus der Zahnradanalyse der letzten Zukunftsfabrik, die gemeinsam reflektiert und weitergedacht wurden.
Die Teilnehmenden identifizierten zentrale Hebel für stärkere Synergien: etwa die Bildung thematischer Allianzen, niedrigschwellige Netzwerkformate und mehr Sichtbarkeit bestehender Kooperationen im Ökosystem. Für die Zusammenarbeit mit Wohlfahrt und Verwaltung wurden insbesondere der Vertrauensaufbau, eine Stärkung des gegenseitigen Verständnisses sowie klare Zielbilder als wichtige Hebel hervorgehoben.
Konkrete Ansätze reichen von gemeinsamen Netzwerken und Innovationsräumen über Übersetzungshilfen zwischen den Teilsektoren bis hin zu einer stärkeren Berücksichtigung Sozialer Innovationen in Vergabe-/Beschaffungsprozessen. Als nächste Schritte wurden unter anderem die Weiterentwicklung der SIGU-Plattform, bessere Auffindbarkeit von Akteuren und deren Schwerpunkten sowie unterstützende Tools für die Anbahnung der Kooperationen benannt.
Mit: Markus Sauerhammer | SIGU-Plattform, Alexandra Teitge | SIGU-Plattform, Antonia Denneler | SIGU-Plattform
Panel: Johanna Kühner | #GenoDigital, Grit Kühne | Diakonisches Werk SH, Adrienne Stobbe | Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation Hamburg

Finanzierung und Förderung von morgen
Wie lässt sich das Finanzierungsökosystem für SIGUs durchlässiger gestalten? Im Rahmen des Workshops – zugleich Abschluss der Taskforce Finanzierung Soziale Innovationen – stand der direkte Austausch zwischen drei Kernsektoren im Fokus: Philanthropie, öffentliche Hand und Impact Investment.
Das Workshop-Format spiegelte diesen synergetischen Ansatz wider: Expert:innen-Impulse aus allen drei Welten bildeten die Basis für interaktive Thementische. Durch die Rotation der Teilnehmenden zwischen den Tischen wurden Perspektiven verknüpft und sektorübergreifende Lösungen entwickelt.
Die zentralen Ergebnisse:
- Philanthropie: Mut zu „Trust-based Philanthropy“ durch weniger Reporting und mehr Prozessförderung.
- Öffentliche Hand: Abbau administrativer Redundanzen durch ergebnisbasierte Zuwendungen und neue öffentlich-private Förderfonds.
- Impact Investment: Aufbau professioneller Infrastrukturen und Instrumente wie „Geduldiges Kapital“ mit Mission-Lock.
Fazit: Nur durch das Ineinandergreifen dieser „Zahnräder“ – vom De-Risking durch philanthropisches Kapital bis zur Skalierung durch Investments – entsteht ein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell für SIGUs.
Mit: Rafael Heim | SEND e.V., Pablo Hoffmann | SEND e.V., Angelika Tews | SEND e.V.
Panel: Wenke Christoph | Kiron Open Higher Education gGmbH, Johannes Ulrich | Ostwerk, Tom Josczok | FASE, Tristen Mueller | Deutsche Postcode Lotterie

Kommunale Wirkungsallianzen: Wie SIGUs und kleine Kommunen sozial-innovative Lösungen in ländlichen Räumen gemeinsam gestalten
Kleinstädte und ländliche Gemeinden kämpfen mit demografischen Entwicklungen, Fachkräftemangel, Leerstand, Daseinsvorsorge, Klimawandel und Integration – bei sinkenden öffentlichen Mitteln. Sozial-innovative Geschäftsmodelle und Initiativen (SIGUs) bieten praktische Lösungen und können Kommunen wirksam bei ihren Entwicklungszielen unterstützen.
Im Fokus stand, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und innovativen Akteuren gezielter, wirksamer und nachhaltiger gestalten lässt. Kommunen könnten sich im Rahmen einer partizipativen Arbeitskultur einer Hybridität von Akteuren öffnen und Verantwortung abgeben. Einigkeit bestand darin, dass SIGUs auch zur Daseinsvorsorge beitragen können und oft Zugezogene neue Ideen, Engagement und Netzwerke mitbringen. Die Grenzen liegen nach wie vor in den schwierigen Rahmenbedingungen für SIGUs. Kommunen sollten zudem langfristig besser ausgestattet werden. An Thementischen wurden die Themen Faktoren des Gelingens in der Zusammenarbeit mit Kommunen, die Rolle der Kommune als Ermöglicherin und Moderatorin sowie die Skalierbarkeit von Lösungen bearbeitet.
Mit: Tanja Kersting | SIGU-Plattform, Norbert Kunz Kompetenzzentrum für Soziale Innovationen Deutschland | Social Impact gGmbH, Moderation: Dr. Ralph Richter | IRS Leibniz-Institut Raumbezogene Sozialforschung
Panel: Helmut Ramsauer | Silicon Vilstal gUG, Anne Konstanze Eilzer | Wirtschaftsförderung Wiesenburg/Mark & Bürgermeisterin in Görzke, Grit Körmer | LEADER & Parlament der Dörfer / Netzwerk Lebendige Dörfer e.V., Maresa Pflanz | Hochschule Neubrandenburg

Hochschule als Schmiede Sozialer Innovationen
Die Werkstatt zeigte mit Impulsreferaten die Vielfalt sozialinnovationsfördernder Ansätze in den drei Missionen der Hochschulen. Zugleich wurden Herausforderungen und Umgangsweisen benannt, solche Angebote nachhaltig zu betreiben und bspw. Gründungen umfassender zu unterstützen (verlässlichere Rahmenbedingungen, transparentere Angebote, stärkere Vorbilder).
Die Diskussion zeigte: Hochschulen sind stärker als zentrales Strukturelement kollaborativer Problemexploration und Lösungsentwicklung zu positionieren und neue netzwerkförmige Kooperationen mit Praxis und Zivilgesellschaft zu etablieren. Hochschulen sollten sich u.a. als wichtiger Bezugspunkt für Gründer:innen und gemeinwohlorientierte Unternehmen profilieren. Thematisiert wurde die Rolle von Leitbildern, Hochschulleitungen und ressortübergreifende Unterstützung zur Förderung Sozialer Innovationen durch Lehre, Weiterbildung, Innovationslabore, Acceleratoren und kooperative Forschung sowie die Notwendigkeit wissenschaftspolitischer Sichtbarkeit.
Die eingebrachte Idee zur Gründung eines Gemeinwohlcampus ist ein konkretes Beispiel zur Ergreifung weiterführender Initiative.
Mit: Dr. Katrin Bauer | TU Dortmund, Daniel Krüger | TU Dortmund, Dr. Ralf Kopp | TU Dortmund
Panel: Prof. Dr. Andreas Schröer | Universität Trier, Jürgen Schultze | TU Dortmund, Aylin Shakibi | Join The Flock / City-Flock, Dr. Christoph Harrach | TH Ostwestfalen-Lippe

Eindrücke von der SIGU-Zukunftsfabrik
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Dieses Programm bot die Zukunftsfabrik 2026
09:00 Uhr
Ankommen & Anmeldung, Kaffee & Croissants
09:30 Uhr
Warm-up mit unseren Moderator:innen Jana Jagalski & Markus Sauerhammer | SIGU Plattform
Begrüßung durch Nicole Burkhardt | Referatsleiterin S15 im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
10:00 Uhr
Keynote von Katarina Peranić | More in Common
10:15 Uhr
Panel: Gemeinsam stärker: Zusammenarbeit als Hebel für Soziale Innovationen
Mit: Katarina Peranić | More in Common, Katja Kipping | Der Paritätische Gesamtverband, Josefa Kny | betterplace lab, Hans Krömer | Value for Good, Moderation: Lukas Marzi
11:30 Uhr
Zukunftswerkstatt (parallele Workshops)
12:30 Uhr
Mittagspause (vegetarisch / vegan)
13:30 Uhr
Zukunftswerkstatt (parallele Workshops)
15:00 Uhr
Kaffeepause
15:30 Uhr
Wrap up
16:00 Uhr
Panel: SIGU-Plattform im Ökosystem: ein Zahnrad der Zukunft
Mit: Norbert Kunz | Social Impact gGmbH, Viola Stegmann | SEND e.V., Christoph Kaletka | TU Dortmund, Moderation: Kiara Sobina
17:00 Uhr
Ausklang & Networking
+
Für den Abend haben wir eine Kooperation mit der IHK Berlin. Zu deren Veranstaltung “Social Economy International: Ein Impulsabend aus der Weltmetropole Berlin” sind alle Teilnehmenden der Zukunftsfabrik eingeladen. Weitere Informationen & Anmeldung.
Speaker:innen und Themenpat:innen
Prof. Test Dr. Maren Urner | Neurowissenschaftlerin und Professorin
→ Keynote

Speaker:innen und Themenpat:innen
Prof. Dr. Maren Urner | Neurowissenschaftlerin und Professorin
Keynote

Bernhard Kluttig | Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Werkstatt der Veränderung: Rechtliche Rahmenbedingungen

©️ BMWK Dr. Karl Eugen Huthmacher | Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Forschung
Werkstatt der Veränderung: Rechtliche Rahmenbedingungen

© Bunderegierung/ Steffen Kugler Zarah Bruhn | Beauftragte für Soziale Innovationen des BMBF, CEO und Gründerin socialbee gGmbH
Werkstatt der Veränderung: Rechtliche Rahmenbedingungen

©️ BMBF/Rickel Daniel Nowack | Head of Social Innovation Schwab Foundation und World Economic Forum
Internationale Schlaglichter

Prof. Johanna Mair | Professorin bei Hertie School of Governance und Leiterin Global Innovation for Impact Lab
Internationale Schlaglichter

Prof. Gorgi Krlev | Stv. Dekan & Professor bei der ESCP Business School und Direktor des ESCP Forschungszentrums für Ökologische und Soziale Transformationen (RESET)
Internationale Schlaglichter

Alexandra von der Ploeg | Head of Corporate Social Responsibility bei SAP
Internationale Schlaglichter

Dörte Roloff | Consultant für Transformation, Prototypenparty, Startup Beirat ND
Moderation

© Sascha Wolters Katrin Elsemann | Germany Programme European Climate Foundation

©️ European Climate Foundation Laura Kromminga | Public Innovation Advisor

©️ Gene Glover Michael Wunsch | Wissenschaftlicher Mitarbeiter BHT

Dr. Markus Freiburg | Founder & CEO FASE

Dr. Christoph Kaletka | Stellvertretender Direktor der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund

Norbert Kunz | Geschäftsführer Social Impact

Mareike Meyn | Geschäftsleiterin Entwicklung Ländliche Räume Andreas Hermes Akademie

Matti Pannenbäcker | Unternehmer und Berater

Markus Zorzi | Abteilungsleiter beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Schlaglicht Bayern | Social-Startup-Hub Bayern

Kristina Notz | Leiterin des Social-Startup-Hub Bayern
Schlaglicht Bayern | Social-Startup-Hub Bayern

© Social Entrepreneurship Akademie Dr. Anna Hochreuter | Abteilungsleiterin bei Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Schlaglicht Berlin | Social Economy Berlin

Heike Birkhölzer | Projektleitung Social Economy Berlin
Schlaglicht Berlin | Social Economy Berlin

Andreas Richter | Abteilungsleiter Innovation und Cluster in der Behörde für Wirtschaft und Innovation Hamburg
Schlaglicht Hamburg | Social Entrepreneurship Allianz Hamburg

Boris Kozlowski | Co-Geschäftsführer Hamburger Allianz für Social Entrepreneurship
Schlaglicht Hamburg | Social Entrepreneurship Allianz Hamburg

© Mauricio Bustamante Dr. Johannes Velling | Abteilungsleiter beim Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW
Schlaglicht NRW | Impact Startup Akzelerator

Bald erfahren Sie hier welche Geschichten des Aufbruchs und Gelingens auf der Bühne stehen werden.
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Bald: Anmeldung für Geschichten & Werkstätten
Forum für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen ist bereits ausgebucht. Hier können Teilnehmende sich bald für die jeweils parallel stattfindenden Geschichten des Aufbruchs und Gelingens und Werkstätten der Veränderungen anmelden. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Einblicke von Expert:innen zu erhalten, aktiv mitzugestalten und lassen Sie sich von Geschichten des Aufbruchs und Gelingens inspirieren.
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Warum Sie unbedingt dabei sein sollten?
Inspiration
Lassen Sie sich inspirieren: Ob von der Keynote von Neurowissenschaftlerin Prof. Maren Urner oder von Geschichten des Aufbruchs und Gelingens Sozialer Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen.
Direkte Einblicke in die Arbeit der Regierung
Die Leitungsebenen der Ministerien geben Einblicke: Wo steht die SIGU-Strategie, was ist bereits erreicht und welche Maßnahmen sind in Umsetzung?
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Ob beim Call for Participation (Frist abgelaufen) oder bei den Werkstätten der Veränderung auf dem Forum. Werden Sie aktiver Teil der Veranstaltung.
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Das SIGU-Ökosystem bietet einen deutschlandweiten Überblick über Anlaufstellen, Akteure sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Diese Unterstützungsorganisationen sind Wegbereiter und -begleiter für Sozialinnovator:innen und Gemeinwohlorientierte Unternehmer:innen. Mit Beratungen, Netzwerken, Finanzierungs- und Förderprogrammen und Veranstaltungen verbinden und stärken sie das SIGU-Ökosystem dezentral.
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