In safe hands e.V.: Das Programm BUNTER BALL
Das Programm „BUNTER BALL“ von In safe hands e.V. zeigt, dass die Abbildung von Wirkungszusammenhängen in der Praxis komplex sein kann, da mehrere Zielgruppen unterschiedliche Wirkungsebenen erzeugen. Dies erfordert eine flexible Anwendung der Wirkungslogik, die im Programm durch eine verzahnte Wirkungstreppe abgebildet wird.
Tool: Wirkungstreppe
Das Tool in der Umsetzung
Das Programm BUNTER BALL von In safe hands e.V. setzt auf einen Multiplikationsansatz: Grundschullehrer:innen werden geschult und begleitet, das Programm eigenständig im curricularen Sportunterricht umzusetzen und wirken so auf die sozial-emotionale Entwicklung der Schüler:innen ein. Dieser Ansatz bringt eine methodische Besonderheit mit sich: Wie lässt sich Wirkung darstellen, wenn sie über zwei Zielgruppen mit je eigenen Wirkungsebenen läuft – die Lehrkräfte als direkte Zielgruppe und die Schüler:innen als indirekt erreichte Kernzielgruppe?
In safe hands e.V. hat die Wirkungstreppe nach Phineo dafür in einer eigenen Variante interpretiert: Zwei verzahnte Wirkungsebenen werden kombiniert dargestellt. Auf der Ebene der Lehrkräfte beschreibt die Treppe den Weg von der Schulung über die Verankerung im Unterricht bis zur selbstständigen Umsetzung. Sobald BUNTER BALL im Schulalltag ankommt, beginnt die Wirkungsebene bei den Kindern: Von der aktiven Teilnahme über den Aufbau sozial-emotionaler Kompetenzen bis hin zur Stärkung personaler Schutzfaktoren wie Selbstvertrauen, sozialen Fähigkeiten und Resilienz. Insgesamt unterscheidet In safe hands e.V. dabei drei Stufen der Qualitätsmessung und drei Wirkungsstufen. Seit 2018 wird die Wirkung des Programms kontinuierlich mit wissenschaftlicher Unterstützung und auf Basis einer mehrjährigen Längsschnittstudie evaluiert.
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