Yoga für alle e.V. / YOGAHILFT

Mit YOGAHILFT schafft Yoga für alle e.V. Strukturen, die benachteiligten Menschen (Strafvollzug, Psychische Erkrankungen, Armut, Behinderung) nachhaltig und wirkungsvoll Zugang zu Yoga und dadurch Selbstwirksamkeit und Mobilität, Teilhabe und Prävention ermöglichen.

  • Organisationsform

    Gemeinnütziger Verein

  • Gründungsjahr

    2014

  • Themenfelder

    Bildung, Gesundheit, Inklusion von Menschen mit Behinderung, Kulturelle & gesellschaftliche Teilhabe, Migration & Integration
  • Größe des Unternehmens / der Organisation

    4 Personalstellen (3 VÄ), 82 Ehrenamtliche

  • Zielgruppe

    Menschen 6 - 86+, die nur eingeschränkten oder keinen Zugang zu Teilhabe, Teilgabe und Gesundheitsfürsorge haben: Haftentlassene Menschen mit Obdachlosigkeits- oder Prekariatserfahrung Menschen mit psychischen Erkrankungen Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung straffällig geworden sind Menschen mit Behinderung (geistig und körperlich, sichtbar und unsichtbar) Menschen in Altersarmut Pflegende Angehörige Grundschulkinder in Stadtteilen mit Multiproblemlage

  • Ort

    Hamburg

  • Finanzierungsform/Förderung

    30 % öffentliche Zuwendungen (Land und Kommune) und Krankenkasse 25 % Stiftungen 25 % Eigenanteil Kooperations-Partner*innen Sozialer Sektor/Bildung 20 % Kleinspenden, Fördermitgliedschaften

  • Wirkungsraum

    Bayern, Hamburg
  • Wirkungsmanagement

    IOOI-Methode, Phineo Wirkungstreppe, Social Reporting Standards (SRS)
    Zum Wirkungsbericht
  • Für uns bedeutet Wirkungsmessung und -management (IMM):

    Wirkungsmanagement steuert alle unsere Aktivitäten: Strategie, HR, Projektmanagement, Routine. Wissenschaftliche Messung ist das Ziel.

© Klas Neidhardt für YOGAHILFT

YOGAHILFT Kernteam und Yogalehrende

© @Hamburger Abendblatt

PrÄViG in der FSN-Campschule Schnackenburgallee, Geflüchteten-Unterkunft

  • Mit YOGAHILFT haben wir ein Implementierungsmodell für Soziale Praxis und Bildung in allen Lebensaltern entwickelt:

    • Bevor es zu einer Stunde YOGAHILFT in der Einrichtung kommt, haben alle Beteiligten das gleiche Verständnis von Zielen und Abläufen.
    • Wir erschaffen keine neuen Strukturen, sondern nutzen vorhandene durch Kooperation mit Einrichtungen aus dem Sozialen Sektor / GrundschulenUnbefristeter Vertrag, Kostenübernahme durch Kooperationspartner*innen
    • Implementierungs-Workshop (2 h) vor Beginn der Maßnahme mit Einrichtunngs- und YOGAHILFT-Team, Follow-up nach 6 Monaten, Follow-up nach einem Jahr
    • Gemeinsame Evaluation
    • Wir sind dort, wo der Bedarf ist.
    • 2016: 1 YOGAHILFT-Gruppe, 8 Teilnehmer:innen (wöchentlich), 1 Partnerin, 1 Yogalehrerin in Hamburg
    • 2026: 104 YOGAHILFT-Gruppen, 1.200 Teilnehmer:innen (wöchentlich), 64 Partner:innen, 70 Yogalehrerende in HH, MUC und K, 2.000 Teilnehmer:innen YOGAHILFT-Akademie

    „Nach dem Yoga ist die Welt heller und ich habe wieder Lust, etwas zu unternehmen.”
    Maria, 85, Teilnehmerin an OMY! Yoga für Menschen 60+ in Hamburg-Harburg

    „’Y’ für Yoga. ‘C’ für Container. ‘B’ für Baum. ‘S’ für Schildkröte. Ich kann schon alle Tierfiguren.”
    Bosco, 7, aus der Ostukraine geflüchtet, seit einem Jahr bei PrÄViG – Prävention in der Grundschule.

    „Wir schätzen YOGAHILFT für unsere Gäste und für uns als Einrichtung und möchten es nicht mehr missen.”
    Katrin Liliental, insel e.V.

     

  • Fragen. Coaching. Ausprobieren. Viele Workshops zu Wirkungs-Management. startsocial. Immer wieder der Blick zu den Teilnehmer*innen und Partner*innen, die spürbar profitieren, lernen, Austausch mit anderen Organisationen, Schritt für Schritt vorgehen, Erfolge feiern.

  • Wir hätten gern früher gewusst, wie auf eine Pandemie zu reagieren ist.
    Wir wären gern früher mit mehr Selbstbewusstsein aufgetreten.

  • Vorurteile gegenüber Yoga als Teil von Sozialer Arbeit und vor allem Bildung.
    Bindung der 70 selbständig für YOGAHILFT unterrichtenden Yogalehrenden an die Organisation.

  • Generationenwechsel/Übergabe der Geschäftsführung 2029
    Erste Langzeitstudie zu YOGAHILFT, Format PrÄViG – Prävention in der Grundschule, veröffentlicht 2028

  • Der hier hinterlegte Wirkungsbericht bezieht sich auf das Format PrÄViG – Prävention in der Grundschule.

HerausforderungStrategieWirkungHerausforderungStrategieWirkung

Wirkungslogik

  • Strukturell benachteiligte Menschen (Strafgefangene, Menschen mit Behinderung, Obdachlose, prekär aufwachsene Kinder) haben nur eingeschränkten oder gar keinen Zugang zu Teilhabe und Gesundheitsfürsorge. YOGAHILFT sichert diesen Zugang für aktuell 1.200 Menschen jede Woche.

  • Wir nutzen vorhandene Strukturen – Sozialer Sektor, Bildungssystem –, in denen die Zugänge vorhanden sind. Alle Kinder gehen zur Schule, dort errreichen wir sie durch Kooperationen. Mit dem Implementierungs-Modell entlasten wir die Partner*innen.

  • Alle Menschen, unabhängig von Alter, Herkunft, Bildungsstand, Einkommen haben Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten und erleben Teilhabe, sind weniger einsam und empfinden Lebensfreude.

Takeaways

  • Glaubt an Eure Idee, vor allem wenn viel Widerstand kommt!

Ansprechpartner:in

Cornelia Brammen

Themen zum Vernetzen

Projektmanagement, Onboarding, Evaluation mit Kindern und Erwachsenen, Kooperation mit Universitäten,