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Wasser 3.0

Das gemeinnützige GreenTech-Start-up aus Karlsruhe revolutioniert seit 2020 die Entfernung und Wiederverwertung von Mikroplastik – filterfrei, hocheffizient und mit ungiftigen Materialien. Das Clump & Skim-Technologie macht Gewässer sauber, unser Wissen teilen wir open source. Wir denken Nachhaltigkeit neu: gemeinwohlorientiert, mit datenbasierter Technologie, Bildung und Innovationstransfer. Unser Ziel? Ein umfassendes Nachhaltigkeits-Upgrade – für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Organisationsform

    gGmbH

  • Gründungsjahr

    2020

  • Themenfelder

    Bildung, Umwelt- & Klimaschutz
  • Größe des Unternehmens / der Organisation

    8 Mitarbeiter:innen

  • Zielgruppe

    Industrie, Kläranlagen, Kommunen, Politik, Bildungseinrichtungen, interessierte Öffentlichkeit

  • Ort

    Karlsruhe, Landau

  • Finanzierungsform/Förderung

    Spenden und Sponsoring

  • Wirkungsraum

    Rheinland-Pfalz
  • Wirkungsmanagement

    Life Cycle Assessment (LCA), Sonstiges

    Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, dazu im Bereich Bildung und Kommunikation: Bildungsradar, qualitative sowie quantitative Lernfortschritts- und Entwicklungs- und Potenialanalysen

© Sebastian Heck | Wasser 3.0

Team Wasser 3.0

© David Vogt | Wasser 3.0

Mikroplastik-Agglomerate

  • Wir entwickeln und skalieren Lösungen für sauberes Wasser ohne Mikroplastik. Mit klarem Fokus auf Wasser als Menschenrecht. Wissenschaft, Technologie, Bildung und Aufklärung, sind unsere Lösungen messbar effizient, nachweislich wirtschaftlich, nutzerfreundlich, naturverträglich und gesundheitsschützend.

  • Viele Industrien wollen wissen, was sie tun können, auch wenn es noch keine Gesetze und Verpflichtungen sind. 2024 haben wir mehr als 15 erfolgreiche Machbarkeitsstudien abgeschlossen und konnten bereits vielen Industrien zeigen, wie unsere Technologie mit variablen Prozesswässern und Anforderungen effizient und einfach funktioniert. Weiterhin konnten wir mehr als 7000 Datenpunkte in unsere Global Map of Microplastics einspielen und somit einen maßgeblichen Beitrag zur Datentransparenz der weltweiten Mikroplastik-Belastungen zugänglich machen. Nur aus Daten entstehen Werte und Handeln. Denn klar ist: Ohne Daten sind wir alle nur Menschen mit Meinungen.

  • Jeder Tag hat seine Hürden, jeder Tag ist anders. Als gemeinnütziges Startup in einem stark wirtschaftsgetriebenen und innovationsarmen Bereich ist jeder Tag spannend.
    Was uns wirklich umtreibt ist der Begriff der Nachhaltigkeit. Wirklich nachhaltig ist nicht einfach. Leider ist auch Nachhaltigkeit ein Marktsegment mit viel Effekthascherei, Einzelinteressen und Profitgier. Nachhaltigkeit ist für viele ein Lifestyle-Thema. Für uns ist es unsere grundlegende Haltung, unsere Weltsicht.

  • Mikroplastik ist kein Problem, das im Meer entsteht, sondern an Land. Zwar gibt es im Meer diese unglaubliche Anzahl an Mikroplastikpartikel, aber das eigentliche Problem liegt in den Flüssen. Ein großer Schritt wäre es, dass das Abwasserreinigungssystem Mikroplastik filtert oder es erst gar nicht mehr aus dem System ins Abwasser gelangt. Wir setzen mit unseren Studien die Grundlage für Grenzwerte, deren konsequentes Einsetzen und damit verbundene Sanktionen unser Handeln ankurbelt.

Takeaways

  • Forschung vorantreiben, Grenzwerte setzen!

    Es ist unerlässlich, die Forschung zu Mikroplastik auszuweiten. Nur aus Daten entstehen Werte und Handeln. Denn klar ist: Ohne Daten sind wir alle nur Menschen mit Meinungen.

  • Alltagstipps für alle

    Reduziert beim Waschen die Temperaturen, Umdrehungszahl und Waschmittel und spart so bis zu 70 % an Mikroplastik. Bildet euch mit Dr. Katrin Schuhens Buch “Rebellin des Wassers: Wie wir unser kostbarstes Lebensmittel retten”.

  • Reinigung & Restmüll

    Nutzt biologisch abbaubare Reinigungsmittel im Haushalt und schont so die Umwelt; Profi-Tipp: je mehr ihr auf der Inhaltsliste versteht, desto besser. Die Toilette ist kein angemessener Ort für alte Medikamente, besser in den Restmüll.

Ansprechpartner:in

Team Wasser 3.0

Themen zum Vernetzen

Industrien und kommunale Kläranlagen: Technische und analytische Prozessanalyse, Mikroplastik-Analytik, Mikroplastik-Entfernung und Sustainability Upgrade bestehender Prozesse, Wirkungsanalyse Schulen, Bildungseinrichtungen: Digitale Lehr-/Lernmaterialien, Mikroplastik-Analytik, Global Map of Microplastics Interessierte Öffentlichkeit: Informationsveranstaltungen, Sensibilisierungskampagnen, Alltagsfragen zum Thema Mikroplastik