Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) beschreibt ein regeneratives Wirtschaftsmodell, das lineares “Produzieren-Nutzen-Wegwerfen” durch zirkuläres Denken ersetzt. Produkte und Prozesse werden so konzipiert, dass Materialien nach Gebrauch wiederverwendet oder recycelt werden; oder Emissionen und Energieverschwendung durch Einwirken auf den gesamten Prozess minimiert werden. Ziel ist maximale Ressourceneffizienz bei minimaler Abfallproduktion. Dieser Ansatz fördert Nachhaltigkeit, schont Umwelt und Ressourcen und eröffnet neue Geschäftsfelder. Soziale Innovationen in diesem Bereich reichen von Repair-Cafés bis zu Sharing-Plattformen, die zusätzlich Gemeinschaft und Umweltbewusstsein stärken. Als Gegenbegriff wird meist Linearwirtschaft (oder “Wegwerfwirtschaft”) verwendet.

Prominent steht auch die 2012 gegründete NGO Cradle to Cradle (C2C) für die Etablierung und Verbreitung kreislaufwirtschaftlicher Ansätze. C2C unterscheidet dabei zwei Kreisläufe: einen biologischen für Verbrauchsprodukte und einen technischen für Gebrauchsprodukte. Das Cradle to Cradle Certified® Product Standard Siegel bewertet Produkte entsprechend. (Vgl. https://changemakingnow.com/cradle-to-cradle/, Zugriff 7.2.2025)