Geschäftsmodell, Angebot, Wettbewerb und Finanzierung verstehen und gezielt (besser) nutzen
Da das Interesse an dem Thema groß war, bieten wir diese Werkstatt noch einmal an.
Warum du dabei sein solltest
Ihr habt gute Arbeit aufgebaut.
Projekte, Leistungen oder Angebote, die gebraucht werden und über die Zeit gewachsen sind. Jetzt merkt ihr sehr deutlich: ihr braucht Einnahmen, die euch mehr Sicherheit bringen und eine bessere Planbarkeit ermöglichen.
Vielleicht macht ihr viel Relevantes, aber noch nicht in einer Form, mit der ihr verlässliche, gute Einnahmen generiert?
Oder es entstehen zwar Einnahmen, jedoch oft spontan, oft wechselnd und viel aus Fördermitteln – in jedem Fall ohne klare Linie nicht wirklich auf die nächsten Jahre gedacht?
Dann braucht ihr nicht unbedingt sofort ein komplett neues Geschäftsmodell.
Was ihr aber in jedem Fall braucht, ist ein gutes Verständnis davon, wie ihr eure aktuelle Arbeit aus einer klugen, unternehmerischen Perspektive (neu) betrachten könnt: Wie hängen Geschäftsmodell, Angebot, Wettbewerb und Finanzierung bei Organisationen mit gesellschaftlichen & ökologischen Zielen zusammen – und was bedeutet das für eure eigene Situation?
Genau dafür ist diese Werkstatt da.
Sie hilft euch, eure bisherige Arbeit besser zu verstehen, klarer einzuordnen und zu erkennen, worauf ihr als Nächstes schauen solltet.
Wichtig dabei:
Diese Werkstatt ist keine individuelle Fallberatung und auch keine Schnelllösung für komplexe Spezialfälle.
Ihr entwickelt hier kein fertiges Geschäftsmodell und geht auch nicht mit einer vollständigen Finanzierungsstrategie raus.
Was ihr stattdessen bekommt, ist oft der sinnvollere Schritt:
eine gute Grundorientierung, wichtige Analyse-Methoden, eine strukturierte Einordnung eurer eigenen Arbeit und ein klareres Verständnis dafür, wo euer nächster Entwicklungspunkt liegt.
Was dich erwartet
Wir arbeiten mit euch an strategischen Grundlagen, die für viele Unternehmen und Organisationen wichtig sind – verständlich, anwendbar und ohne unnötigen Fachjargon.
Dafür nutzt ihr ausgewählte Denk- und Analysewerkzeuge, zum Beispiel aus den Bereichen:
Geschäftsmodell und Angebotslogik
Markt- und Wettbewerbssituation
Positionierung und Entwicklungsmöglichkeiten
Dazu gehören je nach Ablauf auch Modelle wie das Business Model Canvas, Porters Five Forces oder die Unterscheidung von Red Ocean und Blue Ocean.
Im Zentrum steht dabei nicht die Theorie an sich, sondern die Frage:
Was bedeutet das für eure eigene Arbeit?
Ihr arbeitet strukturiert an Fragen wie:
Was tun wir heute eigentlich genau?
Was davon ist projektförmig, was ist wiederholbar?
Was funktioniert nur mit viel Improvisation?
Was erzeugt Wirkung, hat aber noch keine klare organisatorische oder finanzielle Basis?
Wo liegt aktuell Potenzial für ein klareres Angebot, mit dem sich bessere Einnahmen aufbauen lassen?
Am Ende steht kein fertiger Masterplan, sondern ein sinnvoller nächster Schritt:
ein klarer Prüfpunkt, eine gute Anschlussfrage und ein besseres Grundverständnis für die weitere Entwicklung.
Was du davon hast
Du verstehst besser, wie Geschäftsmodell, Angebot, Wettbewerb und Finanzierung zusammenhängen – und wie dir diese „Unternehmer:innen-Perspektive“ weiterhelfen kann.
Du kannst eure bisherige Arbeit besser einordnen.
Du erkennst klarer, was bei euch eher Projektlogik ist – und wo Potenzial für ein klareres und wiederholbares Angebot liegt.
Du gehst mit einer realistischen Priorität raus, statt weiter an zu vielen Baustellen gleichzeitig zu arbeiten.
Von wem du lernst:
Dr. Birte Prinzhorn
Wir freuen uns sehr, Dr. Birte Prinzhorn als Dozentin für unsere Themenwerkstatt dabei zu haben. Sie ist Managing Director beim Impact Hub Hamburg, wo sie Innovation, Wirkung und zukunftsfähige Geschäftsmodelle in der Stadt unterstützt.
In der Werkstatt nimmt sie dich mit in die Welt von Angebotserstellung, Finanzierungswegen und passenden Geschäftsmodelloptionen, damit du Angebote auch über Projekte und Förderungen hinaus am Markt positionieren kannst.
“Man nennt gemeinwohlorientierte Unternehmen auch Zebras. Warum? Zebras sind schwarz und weiß – profitabel und sozial verantwortungsvoll. Und: Zebras sind Herdentiere. Sie streben ihre Ziele durch Kooperation statt Konkurrenz an. Ich finde das fantastisch! Gleichzeitig merkt man bei vielen gemeinwohlorientierten Unternehmen, dass sie den Gedanken der Kooperation zu ernst nehmen. Weil sie etwas Gutes tun möchten, trauen sie sich nicht, dafür auch Preise zu verlangen. Sie fühlen sich unwohl, nach Geld zu fragen und das finde ich schade. Letztendlich können sie nur langfristig Wirkung erzielen, wenn sie überleben – und dafür müssen sie sich finanzieren. ”
Für wen ist die Veranstaltung?
Für Unternehmen und Organisationen, die ihre Arbeit wirtschaftlich besser aufstellen wollen, und die sich fragen: Wie können wir aus etwas, das bisher irgendwie funktioniert, ein Angebot entwickeln, das sich finanziell besser trägt?
Für Teams die merken: Unsere Arbeit ist relevant – aber noch nicht so geschnitten, beschrieben oder aufgestellt, dass sie wirtschaftlich wirklich verlässlich funktioniert.
Besonders passend ist die Werkstatt für Teams, die ein gutes Verständnis des „unternehmerischen Einmaleins“ wollen und eine klare Einordnung ihrer aktuellen Situation brauchen – unabhängig davon ob sie bereits mit Modellen wie dem Business Model Canvas arbeiten oder gerade erst beginnen, unternehmerische Methoden einzuführen.
