
Forschungsförderung: „Zwischen Gestaltungskraft und Druck: Transdisziplinäre und partizipative Perspektiven auf Engagement und Ehrenamt“
Förderberechtigte
Forschungseinrichtung, HochschuleFördergebiet
BundesweitThemenfelder
Forschung & InnovationHöhe der Fördersumme
max. 200.000 Euro (100.000 Euro pro Jahr)Ansprechpunkt
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Neustrelitz
Kurzzusammenfassung
Forschungsförderung der DSEE: Interessensbekundung ab dem 1. April
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) fördert transdisziplinäre und partizipative Forschungsprojekte, diesmal zum Thema:
„Zwischen Gestaltungskraft und Druck: Transdisziplinäre und partizipative Perspektiven auf Engagement und Ehrenamt“.
Engagement und Ehrenamt sind kontinuierlich im Wandel, müssen sich an neue Rahmenbedingungen anpassen und tragen gleichzeitig zu Veränderungen bei. Die DSEE fördert zukunftsorientierte und praxisnahe Forschungsprojekte, die untersuchen, wie Engagement und Ehrenamt durch gesellschaftliche, politische oder technologische Veränderungen beeinflusst werden und wie daraus praktische Tipps für eine nachhaltige Engagementförderung entstehen. Im Fokus stehen Forschungsvorhaben, die gemeinsam mit mindestens einem:einer Praxispartner:in umgesetzt werden und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.
Es werden Forschungsvorhaben gesucht, die eines der vier Felder beleuchten:
1. Veränderte Ansprüche an Engagement vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Transformationsprozesse;
2. Engagement als Ermöglichungsraum: Schwellen abbauen, Teilhabe ermöglichen;
3. Digitale Zivilgesellschaft gestalten: Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Engagement (von morgen) prägen;
4. Strukturen für soziale Innovationen und neue Formen der (transsektoralen) Zusammenarbeit.
Das Auswahlverfahren zur Förderung durch die DSEE ist zweistufig gestaltet. Die Teilnahme ist unkompliziert: Für den ersten Schritt genügt die Darlegung der wissenschaftlichen Idee in Form einer Interessenbekundung. Nach einer anschließenden Prüfung werden im zweiten Schritt die überzeugendsten Einreichungen eingeladen, einen Förderantrag zu stellen, der einen unterschriebenen Antrag sowie einen Finanz- und Meilensteinplan und eine ausführliche Projektbeschreibung beinhaltet.
Ihr Interesse ist geweckt? Hier gibt’s die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
· Der Forschungsaufruf richtet sich an wissenschaftliche Einrichtungen, die über ausgewiesene Kompetenzen im Bereich der Forschung zu Engagement und Ehrenamt verfügen.
· Es werden transdisziplinäre und partizipative Forschungsvorhaben gefördert, die einen innovativen Ansatz in der Forschungsfrage und/oder -methodik verfolgen.
· Begrüßt werden insbesondere Vorhaben, die einen Fokus auf strukturschwache und ländliche Räume legen.
· Wissenschaftskommunikation ist ein zentraler Bestandteil der Vorhaben.
· Das Forschungsvorhaben muss in Zusammenarbeit mit mindestens einer Partnerin bzw. einem Partner aus der Praxis umgesetzt werden.
· Maximale Laufzeit: 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2028
· Maximale Höhe der Zuwendung: 200.000 € (100.000 € pro Jahr)
· Digitale Einreichung der Interessenbekundung: 1. April bis 1. Juni 2026 (14 Uhr), insofern ihr zur Antragsstellung eingeladen werdet, erfolgt diese vom 1. Juli bis zum 15. September 2026 (14 Uhr).
Sie haben noch Fragen?
Diese werden im digitalen Format #DSEEinformiert: Forschungsaufruf: am 16.04.2026, 13 – 14 Uhr beantwortet.
Weitere Informationen gibt es ab dem 1. April unter dem unten stehenden Link.